Der Rundgang verbindet fünf kartierte Orte vom historischen Eingangsbereich am Sankt-Martins-Platz über den westlichen und mittleren Friedhofsteil bis zum Krematorium im Osten. Im Mittelpunkt stehen Architektur, Urnenkultur und Erinnerung.
Vor dem Besuch
Prüfen Sie die saisonalen Öffnungszeiten und speichern Sie den offiziellen PDF-Plan von der Seite Friedhofsplan. Beginnen Sie am Sankt-Martins-Platz 1. Die Stationen bilden eine redaktionelle Reihenfolge, aber keine ausgeschilderte oder vermessene Route.
Rundgang zur Orientierung
5 Stationen als Orientierung
Die Reihenfolge ist ein Vorschlag. Nutzen Sie vor Ort die vorhandenen Friedhofswege und prüfen Sie die Stationen auf der interaktiven Karte.
Aussegnungshalle
Koordinaten: 48.1178542, 11.5889158
Urnenhalle H
Koordinaten: 48.1193410, 11.5841154
Leiber-Ehrenmal
Koordinaten: 48.1183112, 11.5910737
Wiese der Namenlosen
Koordinaten: 48.1207461, 11.5944658
Städtisches Krematorium
Als rollstuhlgerecht kartierter Orientierungspunkt.
Koordinaten: 48.1203543, 11.5953570
Die fünf Stationen
1. Aussegnungshalle
Der große Rund- und Kuppelbau bildet das Gesicht des historischen Eingangsbereichs. Von hier öffnet sich der Blick in das Forum. Die äußere Gestalt erinnert an den Bau von 1900; nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs führte Hans Döllgast 1951/52 den Wiederaufbau aus.
2. Urnenhalle H
Die benannte Urnenhalle liegt nahe dem westlichen Friedhofsrand. Sie macht sichtbar, dass neben Erdgräbern auch Urnengräber und Urnennischen einen wichtigen Teil des Friedhofs bilden. Die Kartenmarkierung bezeichnet das Gebäude, keine Grabposition.
3. Leiber-Ehrenmal
Das namentlich kartierte Kriegerdenkmal liegt im südlichen Teil des Geländes. Es dient auf diesem Rundgang als klar identifizierbarer Erinnerungs- und Orientierungspunkt.
4. Wiese der Namenlosen
Die Gedenkstele erinnert an Menschen, die in den Jahren 1933 bis 1945 unter politischer und geistiger Unterdrückung litten. Der offene Rasenraum bildet einen deutlichen Kontrast zu den dicht belegten Grabfeldern.
5. Städtisches Krematorium
Der östliche Hauptweg endet am 1929 eröffneten Krematorium. Hans Grässel entwarf das Ensemble mit einer Trauerhalle ohne religiöse Symbolik. Der Kartenpunkt liegt am namentlich erfassten Krematorium.
Orientierung und Grenzen
Folgen Sie zwischen den Stationen den vorhandenen Friedhofswegen. Für Weglänge, Gehzeit, Steigungen und eine durchgehend stufenlose Verbindung liegen keine belastbaren Angaben vor. Die Reihenfolge ist kein Rundweg und enthält keinen berechneten Rückweg zum Ausgang.
Nutzen Sie die Kartenfilter, um zusätzlich Toiletten, Wasserstellen und den für Ihren Rückweg passenden Zugang einzublenden. Für die Suche nach einer einzelnen Person verwenden Sie nicht diesen Rundgang, sondern die Hinweise unter Grabsuche.